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Die Magie des Eigensinns....

Foto Paula Reuscher

ARTIST STATEMENT

DIE MAGIE DES EIGENSINNS

im Atelier

Foto Paula Reuscher

Ich glaube daran, dass jeder Mensch etwas Eigenes in sich trägt – eine innere Stimme, eine besondere Art, die Welt zu sehen und seinen eigenen Weg darin zu finden.

 

Meine Kunst entsteht aus der Suche nach diesem Eigensinn. Aus Intuition, Erinnerungen, Gedanken und den Bildern, die sich manchmal erst zeigen, wenn ich aufhöre, nach ihnen zu suchen.

 

Dabei bewege ich mich zwischen zwei Bildwelten: In meinen figurativen Arbeiten begegnen vertraute Figuren neuen Zusammenhängen, kurzen Botschaften und Fragen an das Leben. In meinen abstrakten Arbeiten überlasse ich mich stärker dem Prozess – Farbe, Schichten, Linien und Spuren entwickeln eine eigene Sprache.

 

So unterschiedlich diese Arbeiten auf den ersten Blick erscheinen, entstehen sie aus derselben Haltung: dem Vertrauen in die eigene Wahrnehmung und dem Mut, nicht immer den vorgegebenen Wegen zu folgen.

Meine Kunst möchte keine Antworten geben. Sie möchte etwas auslösen – eine Erinnerung, einen Gedanken, ein Lächeln oder vielleicht den Impuls, die Dinge für einen Moment anders zu betrachten.

„Intuition führt mich dorthin, wo keine klaren Wege zu sehen sind –

und wird zur Sprache, wo Worte fehlen.“

Spaß bei der Arbeit

Foto Paula Reuscher

ÜBER DIE KÜNSTLERIN

ALEX MACHMAR

Alex Machmar lebt und arbeitet als freischaffende Künstlerin in der Lüneburger Heide. Ihre künstlerische Arbeit bewegt sich zwischen freier Abstraktion und einer expressiven, von Popkultur geprägten Bildsprache.

Die Faszination für Bilder begleitet sie seit ihrer Kindheit. Schon damals bemalte sie die Wände ihres Zimmers mit Comicfiguren – Motive aus dem kollektiven Bildgedächtnis, die Jahrzehnte später in veränderter Form in ihre künstlerische Arbeit zurückkehren.

Einen entscheidenden Impuls für ihre künstlerische Entwicklung gab die intensive Beschäftigung mit Hypnose und Trance. Die Erfahrung, Kontrolle bewusst zurückzunehmen und dem Unterbewusstsein mehr Raum zu geben, veränderte ihren Arbeitsprozess nachhaltig. Intuition, innere Bilder und spontane Entscheidungen gewannen an Bedeutung und prägen bis heute insbesondere ihre abstrakten Arbeiten.

Parallel entwickelte sich die figurative Arbeit weiter. Vertraute Figuren werden aus ihren ursprünglichen Zusammenhängen gelöst und treffen auf Malerei, Collage, Schrift und kurze Textbotschaften. Aus bekannten Bildern entstehen so neue Kontexte und Geschichten.

Heute verfolgt Alex Machmar beide Werkbereiche bewusst nebeneinander. Während ihre abstrakten Arbeiten stärker aus dem Prozess und der unmittelbaren Auseinandersetzung mit Farbe, Material und Schichtung entstehen, nutzen die figurativen Arbeiten die Direktheit und Wiedererkennbarkeit populärer Bildwelten. Die Spannung zwischen diesen beiden Polen ist zu einem wesentlichen Merkmal ihrer künstlerischen Position geworden.

„Die Spannung zwischen Pop und Tiefe ist nicht

das Problem – sie ist die Identität.“
        Johann Brandes · Kurator, Artvision

Ihre Arbeiten entstehen überwiegend mit Acryl und Mixed Media auf Leinwand. Collage, Handschrift, typografische und plastische Elemente, Überlagerungen und Spuren verleihen vielen Werken eine beinahe objekthafte Präsenz.

Ihre Arbeiten werden auf Ausstellungen und Kunstmessen präsentiert und befinden sich in privaten Sammlungen im In- und Ausland.

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